Studien zur nächsten Gesellschaft

„Studien zur nächsten Gesellschaft“ fiel mir vor einiger Zeit die Hände, ein Buch von Dirk Baecker, der sich als Professor für Soziologie an der Zeppelin-Universität sein Brot verdient; das Buch ist erschienen bei Suhrkamp. Wer etwa so alt ist wie ich, dem würde beides, die ehrenvolle Professur und der ehrenvolle Buchdeckel der Suhrkamp-Taschenbücher Wissenschaft, als Garant gelten, dass sich zwischen diesen Buchdeckeln wichtige und wertvolle Weisheiten befinden. Und dann noch zu diesem unübertrefflich wichtigen Thema unserer Zeit: die nächste Gesellschaft. Wenn das nicht ein Grund ist dieses Buch sofort zu kaufen.

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NSA, Edward Snowden und Digitale Fabrikation

Was haben Snowden, Prism, Tempora und NSA mit Digitaler Fabrikation zu tun?

Edward Snowden ist gegenwärtig sicherlich einer der meist zitierten Namen der Welt. Snowden hat bekannt gemacht, dass die USA und die Briten die Welt ausspionieren, mehr oder weniger jeder Mensch, jede Bewegung oder Äußerung im Netz oder auch per Telefon kann beobachtet, mitgehört oder –gelesen und irgendwo aufgezeichnet und gespeichert werden. Heimlich, ohne dass es einer Begründung bedürfte, ohne dass jemand Auskunft darüber verlangen könnte was über ihn gespeichert worden ist.

Warum wird das gemacht, warum werden Unsummen ausgegeben, um diese Art von Informationen über das Privatleben oder über interne Kommunikationen politischer Institutionen verfügbar zu machen? Der erklärte Grund ist immer die Terrorabwehr oder –bekämpfung. Aber glaubt das noch ein Mensch? Warum werden dann Büros der Europäischen Gemeinschaft bespitzelt, in Brüssel oder am Sitz der UN? Warum dieses gigantische Ausmaß an Bespitzelung, warum diese vollkommene Rechtlosigkeit der Bespitzelten, die vollkommen uneingeschränkte Willkür und rechtstaatliche Isolation dieser Maßnahmen?

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Digital Fabrication – Challenging The Economy?

Introduction

Any introduction into macroeconomics since its existence as the classic national economy counts among its base assumptions and basic terms, for example, the shortage of economic goods, the production factors of soil, labour and capital (as machines and buildings), interoffice and intercompany, as well as intergovernmental division of labour, trade of goods and services, as well as the barter and monetised economy based hereupon. What would change, in the real economy as well as in the macroeconomics observing it, if instead of the proverbial industrial factory with smoke stacks as the typical means of production of the industrialised society, there now were small, cheap, all-purpose “desk top factories” (cf. Vilbrandt et al 2008: 259–284), allowing anybody to make arbitrary high-quality consumer goods themselves, usable without limitations and adaptable to the individual user preferences? This would then allow any consumer to satisfy any of their consumer desires – with top quality goods, objects or devices, in every respect completely functional, produced with an economically justifiable amount of energy and raw materials, and within a completely satisfactory production time?

Prima facie two things appear quite obvious in this context: a) economic consequences would be hardly foreseeable, they would refashion the innermost and oldest principles and laws of economic science, and economic events at its deepest core and at its root, and would, in this sense, be truly revolutionary; as well as equally obvious but also b): such perfect small, cheap and universal fabrication equipment doesn’t (yet) exist.

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